Eiffelturm

Gustave Eiffel gewann den Wettbewerb zum Entwurf und Bau dieses symbolträchtigen Herzstücks der Weltausstellung von 1889, die aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Französischen Revolution stattfand. Die Franzosen beauftragten das amerikanische Unternehmen Otis, die Aufzüge des Turms zu bauen, die die komplexesten Anforderungen stellten.

Otis, wieder einmal

In den 1980er Jahren überarbeitete Otis die Aufzugsanlagen des Turms.


Um die Spitze des Turms zu erreichen, entwarf Otis ein radikal neues System von zwei Duolift™-Aufzügen. Jeder Aufzug besteht aus zwei Kabinen, von denen jede als Gegengewicht für die jeweils andere Kabine dient: Wenn eine Kabine nach oben fährt, kommt die andere nach unten.


Ein weiterer Aufzug führt über den Südpfeiler zum Restaurant Le Jules Verne in der zweiten Etage. Der Aufzug muss der Krümmung der Säule folgen und eine schiefe Ebene fahren.


Duolift-Aufzüge

Jede der vier Kabinen bietet Platz für 20 Fahrgäste, so dass 80 Personen gleichzeitig fahren können, 40 nach oben und 40 nach unten. Die Aufzüge fahren 1,8 Meter pro Sekunde, eine Geschwindigkeit, die den Fahrgästen Zeit gibt, die Aussicht zu genießen.

Schrägaufzug

Die Ingenieure kämpften bei der Entwicklung mit den Gesetzen des Gleichgewichts. Die Lösung bestand schließlich darin, die Kabine an einem Befestigungsbügel aufzuhängen, der das System führt, ähnlich wie bei der alpinen Seilbahntechnik. Hilfsführungen unterdrücken seitliche Bewegungen und sorgen so für eine ruhige Fahrt bei 1,6 Metern pro Sekunde.

"Der Eiffelturm erfüllt alle Menschen mit einem Gefühl der Ehrfurcht – und wir fühlen uns geehrt, dass wir dabei helfen können, den Besuchern dieses kulturellen Wahrzeichens ein noch umfassenderes Erlebnis zu bieten."

Eiffelturm

Paris

Otis Elevator Company
1 Carrier Place
Farmington, CT 06032

gmp@otis.com

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Dubai, Vereinigte Arabische Emirate

Burj Khalifa