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OTIS AUFZÜGE: CHANCEN ERKENNEN UND BARRIEREN ÜBERWINDEN

Am 1. Jänner 2016 endet die Übergangsfrist für das Behindertengleichstellungsgesetz (BGStG). Bis dahin sollten Einrichtungen, die für die Öffentlichkeit bestimmt sind, barrierefrei zugänglich sein. Doch viele bestehende Aufzüge sind noch nicht für die speziellen Bedürfnisse von Menschen mit eingeschränkter Mobilität ausgelegt.
Nur Aufzüge, die stufenlos erreichbar sind, bestimmte Fahrkorb-Innenmaße und selbsttätig öffnende Türen haben, eine ausreichende Bewegungsfläche vor dem Aufzug laut Önorm B 1600 aufweisen sowie Druckknöpfe in Griffhöhe, erlauben barrierefreie Mobilität. Die Produktlinien von Otis berücksichtigen die speziellen Anforderungen von Menschen mit Behinderung. Fast alle bestehenden Aufzüge können durch Nachrüstungsmaßnahmen auch nachträglich an diese Norm angepasst werden.
Welche Adaptionen notwendig sind, muss nach einer genauen Analyse der jeweiligen Anlage im Kundengespräch mit dem Otis Berater herausgefunden werden.
Checkliste Barrierefreier Aufzug
  • Barrierefrei zu jedem Aufzug gelangt man auch durch einen nachträglich eingebauten Treppenlift oder eine Rampe
  • Statt schwerer Schachtdrehtüren: Teleskopisch öffnende vollautomatische Kabinentüren erleichtern das Ein- und Aussteigen
  • In der Aufzugskabine montierte, gut erreichbare Handläufe und Markierungen auf verspiegelten Kabinenwänden erleichtern Rollstuhlfahrern oder gebrechlichen Personen die Benützung von Aufzügen
  • Ein Spiegel ermöglicht Rollstuhlfahrern das Erkennen von Hindernissen und sicheres Reversieren
  • Gut erreichbare, sichtbare und einfach bedienbare Druckknöpfe erleichtern sehschwachen Personen die Bedienung
  • Akustische und optische Signale unterstützen blinde und sehbehinderte Personen vor und während der Fahrt
  • Ein Lichtvorhang schützt Personen, die sich nur langsam fortbewegen können, vor einer Berührung mit den Aufzugstüren beim Schließen der Türen
  • Ausreichend Platz in und vor dem Aufzug ermöglicht Rollstuhlfahrern den höchsten Fahrkomfort bei maximaler Platzausnutzung
Keine behördlichen Kontrollen, aber mögliche Klagen
Laut Auskunft des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft wird es keine behördlichen Kontrollen über die Einhaltung der vom BGStG vorgeschriebenen baulichen Maßnahmen geben. Dennoch ist eine Umsetzung empfehlenswert, um einer Klage betroffener Personen vorzubeugen, die sich durch eine Barriere diskriminiert fühlen. Einen Anspruch auf Schadenersatz kann jede diskriminierte Person bei jedem Diskriminierungsfall stellen. Bei wesentlichen und dauerhaften Beeinträchtigungen der Interessen von Personen mit Behinderungen ist auch eine Verbandsklage möglich.
 
Auch der Aufzug selbst, der Barrierefreiheit erst möglich macht, kann Hindernisse für Menschen mit Handicap haben.
Barrierefreiheit für alle als Qualitätsmerkmal eines Hotels


Komfortable Zugänglichkeit für alle
In Österreich leben 630.000 Menschen mit einer Einschränkung. Laut Statistik Austria hatten 46,8 Prozent der erwerbstätigen Personen in Österreich in den letzten sechs Monaten zumindest eine gesundheitliche Beeinträchtigung, die sie im alltäglichen Leben eingeschränkt hat. Um allen Menschen Zugang in derselben Qualität zu denselben Bedingungen zu ermöglichen, ist 2006 ein Gesetz über die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in Kraft getreten, dessen Übergangsfrist mit Ende dieses Jahres ausläuft. Bis dahin sind Betreiber öffentlicher Gebäude dazu verpflichtet, entsprechende bauliche Maßnahmen umzusetzen, um österreichweit allen die Möglichkeit zu geben, sich selbstbestimmt zu bewegen.

 
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